Stereolithografie (SLA)

Bei der Stereolithografie wird ein flüssiges Harz (Polymer) durch UV-Bestrahlung ausgehärtet (Photopolymerisation). Dabei wird ein Laser als Strahlquelle genutzt und die Kontur einer einzelnen Schicht des Modelles hochgenau auf der Harzoberfläche abgefahren. Durch Absenken einer Plattform wird das Modell um eine Schichtstärke nach unten gefahren und der Vorgang wiederholt. Diese Technologie ist die älteste und am meisten verbreitetste Form des RapidPrototyping.

Die maximale Abmessungen der Modelle betragen 450 x 450 x 350 (mm x mm x mm). Die Fertigungsgenauigkeit ist dabei auf dem höchsten Niveau durch modernste Maschinen. Nach Absprache ist Nachbearbeitung der Modelle durch Schleifen, Sandstrahlen oder Lackieren möglich.


Anwendungsmöglichkeiten:
  • Bauteile mit hochgenauer Auflösung
  • Serienfertigung
  • Prototypenbau
 
Vorteile Nachteile
Derzeit genaustes RP-Verfahren Geringe mechanische und thermische Belastbarkeit der Modelle
Hohe Komplexität der Teile möglich Notwendigkeit einer Support-oder Stützgeometrie
Modelle können als Urform zum Abgießen genutzt werden  
Sehr kurze Durchlaufzeiten der Modelle (1-3 Tage)  


  RP-60-cl RP-60-wh ProtoGen 18920 Accura Xtrem
Farbe Transparent weiß weißlich grau grau
Shore-Härte

86 86
E-Modul [MPa] 2500 2500 2100 − 2300

Zugfestigkeit [MPa] 52 52 47 38 − 44
Bruchdehnung 6 − 14 6 − 14 13 − 19 14 − 22
Kerbschlagzähigkeit [J/m] 21,4 21,4 14 − 28 35 − 40
Temperaturbeständigkeit [°C] 55 55

60
Raplas RPS 450+ HD
527efb333